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Bundestag beschließt maritimen Antrag – Zobel betont nationale Bedeutung: „Keine reine Küstenfrage“

Berlin, 23. April 2026 – Der Deutsche Bundestag hat heute den maritimen Antrag angenommen. Der Antrag bündelt zentrale Maßnahmen für die maritime Wirtschaft, von Sicherheit über Häfen und Wasserstraßen bis hin zu Schiffbau und Offshore. Anlass ist die Nationale Maritime Konferenz in Emden vom 28-30. April.

Als federführende Berichterstatterin im Ausschuss für Wirtschaft und Energie und stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreis Küste hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Vanessa Zobel den Antrag maßgeblich begleitet.

Zobel stellt klar: „Über 60 Prozent unserer Waren gehen über den Seeweg. Maritime Politik ist deshalb keine Küstenfrage, sondern entscheidend für ganz Deutschland. Damit unsere Produkte zuverlässig in die Welt kommen, brauchen wir funktionierende Wasserstraßen, leistungsfähige Häfen und eine starke Hinterlandanbindung. Das zeigt sich auch bei uns vor Ort: In Stade und Buxtehude sitzen wichtige maritime Unternehmen, weit entfernt von der Küste, aber mitten im System.“

Mit dem Antrag rückt auch die maritime Sicherheit stärker in den Fokus. „Ein Blick auf die Straße von Hormus oder die Erfahrungen mit der russischen Schattenflotte zeigen, wie verwundbar unsere Handelswege sind. Deshalb verankern wir unsere maritime Infrastruktur und die Handelsflotte in der nationalen Sicherheitsstrategie. Gleichzeitig stärken wir ganz konkret den Schutz unserer Häfen, etwa durch bessere Möglichkeiten zur Drohnenabwehr.“

Zobel abschließend: „Unsere maritime Branche ist ein Rückgrat unserer Wirtschaft. Reeder, Werften und viele weitere Unternehmen sorgen jeden Tag dafür, dass Deutschland verlässlich versorgt ist. Als Koalition stehen wir klar an ihrer Seite. Mit dem Antrag setzen wir ein starkes Signal, auch mit Blick auf die Konferenz in Emden.“

Zur Person: Vanessa Zobel (38) ist seit der Bundestagswahl am 23.02.2025 direkt gewählte Bundestagsabgeordnete aus Niedersachsen. Die gelernte Bankkauffrau gewann für die CDU den Wahlkreis 30 Stade I – Rotenburg II mit 36,3 Prozent.

Bild (c) Michael Wittig